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Für Unternehmen

Steuerliche Absetzbarkeit von Sportsponsoring: was du wissen musst

Cómo tributa el patrocinio deportivo para tu empresa: gasto deducible, facturación, IVA y diferencias con el mecenazgo.

Wenn dein Unternehmen darüber nachdenkt, ein Team oder einen Sportler zu sponsern, hast du dich sicher schon nach der steuerlichen Absetzbarkeit von Sportsponsoring gefragt und wie sie sich auf deine Buchhaltung auswirkt. Die gute Nachricht: Richtig angegangen, ist Sportsponsoring ein Marketinginstrument mit einer relativ günstigen steuerlichen Behandlung. Gehen wir die wichtigsten Konzepte durch, damit du mit klaren Vorstellungen zu deinem Steuerberater gehst.

Amateur-Team-Trikot mit Werbe-Patch eines sponsernden Unternehmens

Sportsponsoring als Werbeausgabe

Steuerlich gesehen kauft ein Unternehmen, das dafür bezahlt, auf dem Trikot eines Teams zu erscheinen (Brust, Rücken, Ärmel oder Hose), Werbung. Es ist keine Spende oder ein Geschenk: Es gibt eine echte, messbare Gegenleistung. Diese Gegenleistung erlaubt es, die Ausgabe als Werbe- und PR-Ausgabe zu behandeln, absetzbar bei der Körperschaftsteuer, sofern sie mit der wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens zusammenhängt.

Genau das unterscheidet kommerzielles Sponsoring vom durch das Gesetz 49/2002 geregelten Mäzenatentum, das ein eigenes System steuerlicher Anreize für Spenden an gemeinnützige Organisationen hat. Beim üblichen Sportsponsoring gibt es keine Spende: Es ist ein kommerzieller Austausch mit Rechnung, und daher eine andere Behandlung.

Voraussetzungen für die Absetzbarkeit der Ausgabe

Es reicht nicht, zu zahlen und zu hoffen, dass das Finanzamt es akzeptiert. Damit eine Sportsponsoring-Ausgabe als absetzbar gilt, sollten mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  • Vorhandensein eines Vertrags, der festhält, was das Unternehmen im Gegenzug erhält (Zone der Ausrüstung, Laufzeit, Bedingungen).
  • Eine ordnungsgemäß ausgestellte Rechnung mit Mehrwertsteuer vom Team oder der Organisation, die das Sponsoring verwaltet.
  • Eine echte Werbegegenleistung: Das Logo muss tatsächlich auf der Ausrüstung angebracht und bei Spielen, Trainings oder in sozialen Netzwerken sichtbar sein.
  • Zusammenhang mit den Einnahmen: Die Ausgabe muss als Maßnahme zur Markenbekanntheit begründbar sein, nicht als beliebige Ausgabe ohne Bezug zur Unternehmenstätigkeit.

Und die Mehrwertsteuer?

Da es sich um eine Transaktion mit Gegenleistung handelt (Werbung gegen Zahlung), unterliegt Sportsponsoring der Mehrwertsteuer, wie jede andere Werbedienstleistung. Das Team oder die Organisation, die das Sponsoring erhält, muss eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer ausstellen, und das sponsernde Unternehmen kann diese in seiner Erklärung abziehen, sofern die Ausgabe seiner Tätigkeit zuzuordnen ist. Genau das unterscheidet dieses Modell von einer reinen Spende, bei der es keine Mehrwertsteuer gibt, weil es keine Gegenleistung gibt.

Kommerzielles Sponsoring vs. Mäzenatentum: nicht verwechseln

Es ist üblich, beide Konzepte zu vermischen, aber man sollte sie nicht verwechseln:

  • Kommerzielles Sponsoring: Es gibt eine Werbegegenleistung, eine Rechnung mit Mehrwertsteuer, und es wird als abzugsfähige Ausgabe bei der Körperschaftsteuer behandelt.
  • Mäzenatentum (Gesetz 49/2002): gilt für Spenden an Einrichtungen, die diesem Gesetz unterliegen, ohne Gegenleistung im Wert der Spende, und führt zu spezifischen Steuerabzügen.

Wenn dein Unternehmen einen Verein im Austausch für Markensichtbarkeit unterstützen möchte, sprechen wir in der Regel von kommerziellem Sponsoring, nicht von Mäzenatentum.

Dokumente, die man aufbewahren sollte

Um die Absetzbarkeit bei einer eventuellen Prüfung verteidigen zu können, empfiehlt es sich, alle Unterlagen aufzubewahren, die belegen, dass das Sponsoring real und effektiv war:

  • Der unterzeichnete Vertrag mit dem Team oder Sportler.
  • Die Rechnung über den Sponsoringbetrag.
  • Fotos der Ausrüstung mit dem Patch oder Logo deines Unternehmens.
  • Screenshots von Social-Media-Beiträgen, in denen das Team die Sponsormarke markiert oder erwähnt.
  • Jedes weitere Material (Banner, Spielfotos), das die erzielte Sichtbarkeit belegt.

Wenn du damit beginnen möchtest, ein Team zu sponsern und all das von Anfang an geklärt zu haben: Bei Patrosport erstellt der Prozess automatisch einen Vertrag mit elektronischer Unterschrift, und das Unternehmen erhält bei Zustandekommen des Matches die entsprechende Rechnung, zusätzlich zum Instagram-Beitrag des Teams mit Verlinkung der Marke. So hast du einen Großteil der Dokumentation fertig, ohne jemandem hinterherlaufen zu müssen.

Häufige Fehler beim Sponsern eines Teams

Einige der häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest:

  • Bar bezahlen ohne Vertrag oder Rechnung, sodass die Ausgabe nicht belegbar ist.
  • Nicht überprüfen, ob das Logo während der vereinbarten Zeit tatsächlich auf der Ausrüstung erscheint.
  • Sponsoring mit einer Spende verwechseln und die falsche Steuerregelung anwenden.
  • Keine Nachweise (Fotos, Beiträge) darüber aufbewahren, dass die Gegenleistung erfüllt wurde.
Rechnungs- und Sponsoringvertragsunterlagen auf einem Schreibtisch

Sprich immer mit deiner Steuerberatung

Das Vorstehende sind allgemeine Informationen zur steuerlichen Absetzbarkeit von Sportsponsoring, aber jedes Unternehmen hat je nach Rechtsform, Umsatz und Tätigkeit eine andere Ausgangslage. Bevor du steuerliche Entscheidungen triffst, wende dich immer an deine Steuerberatung, die dir bestätigen kann, wie sich das konkret auf deinen Fall anwenden lässt. Patrosport ersetzt diese Beratung nicht: Wir stellen den Vertrag und die Rechnung bereit, die endgültige steuerliche Bewertung obliegt jedoch stets einem Fachmann.

Ein gut dokumentiertes Sponsoring gibt nicht nur steuerliche Sicherheit: Es zeigt auch, dass deine Marke gehalten hat, was sie versprochen hat.

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